Lebhafte Fragen und Antworten beim Girls and Boys Day

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Der Girls‘ and Boys‘ Day im Heinrich Sengelmann Krankenhaus hat auch in diesem Jahr gezeigt, dass junge Menschen großes Interesse an Themen haben, mit denen sie im Alltag meist wenig zu tun haben. Insgesamt zehn Schülerinnen und Schüler aus Bargteheide, Bad Oldesloe und Hamburg kamen nach Bargfeld-Stegen in die Station für Gerontopsychiatrie, um das Team der verschiedenen Fachkräfte bei der Arbeit zu beobachten und zu unterstützen.

Die Ärzte, Psychologen, Therapeuten und Pflegekräfte unserer Klinik behandeln hier ältere Menschen mit Depressionen, chronische Schmerzen, Hirnleistungsstörungen oder Verwirrtheitszuständen, damit diese ihr Leben möglichst selbstbestimmt leben können. Die Herausforderung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist es, die individuellen Krankheitsbilder und Lebenssituationen der Patienten zu erfassen und ihre Stärken so zu fördern, dass sie neue Energie gewinnen und selbst aktiv werden können.

Anlässlich eines Vortrags über die Arbeit im Heinrich Sengelmann Krankenhaus und den Beobachtungen der Schüler entstand ein lebhaftes Frage-und-Antwort-Spiel, durch das die Schüler mit neuen Erkenntnissen nach Hause gehen konnten. Die praktische Tätigkeit bestand darin, in der Kunsttherapie Bilder auf bespannte Keilrahmen zu malen, eine Ausdrucksform, die sonst den Patienten vorbehalten bleibt. Darüber hinaus backten die Schüler eine Torte und bereiteten zur Freude der Patienten liebevoll die Kaffeetafel vor.

Um zu zeigen, wie vielfältig und interessant die Arbeit in der Psychiatrie ist, wird das Heinrich Sengelmann Krankenhaus auch im nächsten Jahr wieder Schülerinnen und Schüler zum Girls‘ and Boys‘ Day einladen. Geschäftsführer Thomas Liehr: »Damit gewinnen wir Verständnis für eine Arbeit, die Fachkompetenz, Klugheit und Einfühlungsvermögen benötigt und für die Gesellschaft von hohem Wert ist.«

Foto vlnr: Jule-Sophie Dabelstein, Finia Dabelstein, Sandra Kanthak (HSK), Jane Rühmeier, Vivien Klemmer, Ben Fischer, Anika Jensen (HSK), Thorge Engelmann, Susanne Schulze (HSK), Max Schuldt, Anna-Lena Nilges, Laetitia Lorenz auf der Station für Gerontopsychiatrie.