Suchtmedizin: Doppeldiagnosen
Die Station K nimmt Patienten auf, die sich sowohl mit einer Suchtproblematik als auch mit einer tiefgreifenden seelischen Erkrankung auseinandersetzen müssen, beispielsweise mit Störungen des Gefühlslebens, Psychosen oder mit Persönlichkeitsstörungen wie dem Borderline-Syndrom. Man spricht dann von Doppelerkrankungen. Weil sich beide Erkrankungen gegenseitig beeinflussen, müssen sie in einem vielschichtigen Prozess auch gemeinsam behandelt werden. Neben der Anwendung der klassischen Behandlung mit Medikamenten versuchen wir durch Therapien der naturheilkundlichen Medizin wie Akupunktur und Homöopathie vor allem die Eigenregulation und Eigenmotivation der Patienten zu unterstützen. In die Gesprächsführung fließen tiefenpsychologisch orientierte systemische sowie gestalttherapeutische Elemente ein. Das psychosoziale Angebot umfasst Gesprächsgruppen, Einzelgespräche, Ergotherapie, Musiktherapie, Sporttherapie und Gartentherapie. Wesentliches Ziel der Behandlung ist, die Patienten in ihrer Motivation zu einem suchtmittelfreien Leben zu unterstützen.